Auswahl der richtigen Behandlung

Mit 24 Millionen Männern in Europa, die von BPH-bedingten Symptomen des unteren Harntraktes betroffenen sind1, besteht ein wachsender Bedarf an alternativen Behandlungsoptionen. Aufgrund der erhöhten Dynamik von Patientenentscheidungen und verfügbaren Ressourcen ist die Nachfrage nach alternativen Behandlungsoptionen so hoch wie noch nie. Boston Scientific ist stolz darauf, ein Portofolio, einschließlich minimal-invasiver Therapie, von Behandlungsmöglichkeiten anbieten zu können, um die Lebensqualität von Männern verbessern zu können. 

„Der neue Goldstandard ist kein einzelnes Verfahren, sondern ein Portfolio. Es liegt in unserer Verantwortung, einen beidseitigen Dialog mit unseren Patienten zu fördern, um zur gegebenen Zeit die richtige Behandlung zu ermitteln.“

Prof. Richard Hindley, Urologe, Basingstoke, GB

Prof. Richard Hindley

Wegen der zahlreichen Behandlungsoptionen auf dem Markt – von Medikamenten über die operative Resektion bis zur Ablation – ist es eine Herausforderung, die passende Option für Ihren Patienten auszuwählen.

Wir möchten Ihnen dazu eine Liste von drei Fragen vorschlagen, die Sie zur Auswahl der BPH-Therapiemethode heranziehen können:

  • Welche Art der Erleichterung kann ich meinem Patienten bieten?            
  • Werden die Verbesserungen dauerhaft anhalten?     
  • Was bereitet Patienten Sorgen, die eine BPH-Therapie benötigen?

„Es ist äußerst wichtig, dass die Patienten die Vielzahl der Optionen und deren Vor- und Nachteile kennen. Jeder Patient ist einzigartig.“

Prof. Richard Hindley, Urologe, Basingstoke, GB.

Einbindung des Patienten

Millionen von Männern sind von benigner Prostatahyperplasie betroffen. Nicht nur ihre täglichen Aktivitäten werden dadurch belastet, sondern ihr ganzes Leben und das Leben ihrer Partner wird negativ beeinflusst.  Medikamente, minimal-invasive und offene chirurgische Eingriffe können bei der Behandlung von BPH effektiv sein. Allerdings können bei einigen dieser Methoden auch ein Vielzahl von Nebenwirkungen auftreten.

„Mehrere innovative Verfahren zur Behandlung von BPH haben eine neue Ära der patientenzentrierten Behandlungen eingeleitet, alle mit dem Potenzial für weniger Nebenwirkungen.“

James Ulchaker, MD,  Vice Chairman of Urology,  Glickman Urological & Kidney Institute.

BPH kann ein schwieriges Thema sein. Für Männer, vor allem ältere Männer, ist es unter Umständen tabu, über Prostata-Erkrankungen zu sprechen, oder sie sind sich des Problems einfach nicht bewusst.

Sie nehmen BPH-Symptome als „normale Alterserscheinungen“ wahr.  Doch auch wenn die Prostata mit zunehmendem Alter wächst, sollten die damit einhergehenden Symptome nicht einfach als Teil des Alterungsprozesses akzeptiert werden.

Da manche BPH-Symptome den Symptomen von Prostatakrebs ähneln, ist es möglich, dass betroffene Männer sich vor einer Krebsdiagnose fürchten. Die Angst davor, einen Arzt aufzusuchen, um die Prostata untersuchen zu  lassen, ist dabei möglicherweise auch mit der Vorstellung verbunden, dass keine „minimal-invasive“ Methode zur Behandlung existiert.

Sobald bei Patienten eine BPH diagnostiziert wird, sind viele erleichtert, keine Krebsdiagnose erhalten zu haben. Dies kann zu einer niedrigeren Handlungsbereitschaft und letztendlich zu zunehmenden Symptomen und einer Weiterentwicklung der Krankheit führen.

Die vier folgenden Schlüsselbegriffe sind entscheidend für das Gespräch mit Ihrem Patienten: 

  • Wiederholen  –  Wiederholen Sie die wichtigsten Informationen wieder und wieder,  um sicher zu gehen, dass Ihr Patient alle Informationen verstanden hat.
  • Perspektive – Eröffnen Sie Ihrem Patienten neue Perspektiven auf seine Krankheit, seine Lebensqualität und mögliche Behandlungsoptionen.
  • Möglichkeiten – Es existiert mehr als eine Behandlungsoption. Erklären Sie Ihrem Patienten, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, damit er ein Gefühl der Kontrolle über seinen Behandlungspfad bekommt.
  • Geduld – Ihr Patient ist möglicherweise mit der Menge an Informationen überfordert, also stellen Sie sicher, dass er sich wohl fühlt.

 

Der IPPS-Score – das wichtigste Werkzeug des Arztes

Der International Prostate Symptom Score (IPSS) basiert auf der Beantwortung von sieben Fragen zu Harnwegssymptomen und der Beantwortung einer Frage zur Lebensqualität.  Für jede Frage haben Patienten eine von sechs Antwortoptionen, welche die zunehmende Schwere eines bestimmten Symptoms anzeigen.

Die Antworten sind mit den Punktzahlen 0 bis 5 belegt. Die Gesamtpunktzahl reicht dementsprechend von 0 bis 35 (asymptomatisch bis sehr symptomatisch).

Patientenberichte

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